Gute Berufsausbildung sichern

Der Einstieg in die gewünschte und passsende Ausbildung ist für die zukünftigen Auszubildenden schwer genug. Aber dann die Ausbildung erfolgreich zu absolvieren, ist die nächste Herausforderung für die Jugendlichen.

Für alle Auszubildenden, egal in welchem Beruf, gilt, dass sie erhebliche Einschränkungen bei ihrem Berufsschulunterricht und teilweise auch bei ihren überbetrieblichen Lehrunterweisungen seit März 2020 in Kauf nehmen mussten. Deshalb fordern wir auch für die berufsbildenden Schulen im Land eine moderne technische Ausstattung. Auch in der Ausbildung muss digitales Lernen ermöglicht werden.

Zusätzlich dazu müssen Jugendliche in einigen Branchen, zum Beispiel in der Gastronomie, der Logistik und in Teilen des Handwerks um die Fortführung ihrer Ausbildung bangen. Die Betriebe in diesen Branchen kämpfen mit den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise. Da steht der Gedanke an Ausbildung nicht an 1. Stelle. Der Bund hat das Förderprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ für Klein- und mittelständische Unternehmen, die von der Corona-Krise betroffen sind, ausgeweitet. Dort werden Betriebe gefördert, die Ausbildungsplätze erhalten, zusätzliche Ausbildungsplätze schaffen, Kurzarbeit für Auszubildende vermeiden oder Auszubildende aus Insolvenzbetrieben übernehmen. Es reicht aus unserer Sicht nicht, wenn die Kammern und die Bundesagentur für Arbeit auf ihren Homepages auf das Programm hinweisen, sondern betroffene Betriebe müssen individuell informiert und beraten werden.